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Wanderung zur Kollenburg und zum höchsten Baum Bayerns

Am Wandertag in der zweiten Schulwoche machten sich die Kinder der zweiten, dritten und vierten Klasse auf den Weg zur Kollenburg. Dort machten die „Großen“, die einen Vorsprung vor den Zweitklässlern hatten, zunächst eine Frühstückspause und erkundeten dann die Burg. Als dann die „Kleinen“ ankamen, überließen sie diesen das alte Gemäuer und machten sich auf die Suche nach dem höchsten Baum Bayerns, welcher nicht allzu weit entfernt von der Burg wächst.
Aus dem Internet ist zu erfahren, dass diese Douglasie ca. 110 Jahre alt und 63,33 m hoch ist. Den Umfang konnten die Kinder selbst messen und stellten als Ergebnis 3,20 m fest.

Währenddessen startete die Erkundungstour der zweiten Klasse durch die gesamte Burg, bei der wohl tausend Fragen zu den früheren Gegebenheiten gestellt und beantwortet wurden. Die Zeit zum Austoben wurde von allen kreativ genutzt und in der kindlichen Fantasie bewegten sich Ritter und Prinzessinnen, Räuber, Magier und Soldaten über das Burggelände.

Nach dem Aufenthalt wurde zusammengepackt und der Weg zurück zur Schule eingeschlagen. Dieser gestaltete sich als nicht ganz so anstrengend wie der Hinweg, da es hauptsächlich bergab ging. Die Kinder durchquerten den Wald, wo sie noch einige „Schätze“ finden und sammeln konnten und kamen erschöpft, aber glücklich an der Schule an.
Sandra Bock

Die Kinder umringen den Rekordbaum.

Der erste Schultag

Am 10.09.2019 war es soweit. 22 Kinder hatten ihren ersten Schultag. Die Kinder saßen gespannt mit ihren bunten Schultüten und passenden Schultaschen in der Aula der Collenberger Grundschule, wo sie mit einem Willkommenslied der zweiten, dritten und vierten Klasse begrüßt wurden.

Rektor Michael Repp richtete sein Wort sowohl an die neuen Erstklässler, als auch an die zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern und Geschwister, von denen viele diese Schule noch aus ihrer eigenen Schulzeit kennen. „Schule bedeutet Zusammenarbeit; Schüler, Lehrer, Eltern – wir alle tragen zu einem schönen und lehrreichen Schuljahr bei!“

Für Heiterkeit sorgte der Rektor, als er den Inhalt seiner Schultüte zeigte: Ein viel zu kleines T-Shirt. Die bereits von vielen älteren Schülern getragenen T-Shirts waren ein Begrüßungsgeschenk des Elternbeirates für die Kinder.

Ein weiteres Lied sowie ein von einigen Schülern vorgetragenes Gedicht folgten. Schließlich wurden die „Kleinen“ unter musikalischer Begleitung von ihren Paten abgeholt und durch ein von Kindern gebildetes Spalier in ihr Klassenzimmer geführt.

Während ihrer ersten Schulstunde wurden die Eltern vom Elternbeirat zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Um elf Uhr endete der lang ersehnte, unvergessliche erste Schultag.

Sandra Bock